NORA

Eine Oper in 3 Akten von Albin Fries
Libretto: Miriam Mollard


 

Wien, um 1900. Der herzkranke Komponist Arthur Sonnenfels verzweifelt an seiner Unfähigkeit, das Gefühl der Liebe in Musik auszudrücken. Durch verschiedene Umstände blieb seine Jugendliebe zu Nora letztlich unerfüllt – nach einer kurzen, glücklichen Zeit trennten sich ihre Wege. Seitdem verlief sein Leben erfolgreich, doch empfindungslos.

Als er 20 Jahre später der jungen Desirée begegnet, glaubt er in ihr Nora zu erkennen. Er erleidet einen Herzinfarkt.

An dem Medaillon, einst ein Geschenk Arthurs an Nora, welches Desirée seit dem Tod ihrer Mutter trägt, erkennt Arthur in Desirée seine eigene Tochter, von deren Existenz er bisher nichts ahnte. Er begreift plötzlich durch die Beziehung zu seinem Kind das Wesen der bedingungslosen Liebe.

In Gedanken hört Arthur die Melodie der Liebe, nach der er so viele Jahre lang vergeblich gesucht hatte. Als er versucht die Melodie aufzuschreiben, versagt sein Herz, und er stirbt.

Mit seinem Liebesthema endet die Oper.

 

 

 

CD des Tages am 11.11.2008 in Radio Stephansdom

 

Interpreten:
Franz-Markus Siegert,
Omid Girakhou,
Thomas Jöbstl,
Konstanze Brosch,
Birgit Mathon,
Gerhard Schlüsslmayr

 

Albin Fries: Jahreszeiten


amarys records 08.083

 




"Albin Fries wurde von Leonard Bernstein gefördert, und komponiert konsequent an der Avantgarde vorbei, ohne daneben zu greifen."

                                       
                          pro:log, Feb. 2009, N°126 (Zeitschrift der Wiener Staatsoper)

 

Interpret:
Gerhard Schlüsslmayr
 
 

Albin Fries: Klavierwerke I


amarys records 08.082

"Stimmungszauber
...So hat Schlüsslmayr Klavierwerke des zeitgenössischen Komponisten Albin Fries eingespielt und dadurch einer breiteren Öffentlichkeit ermöglicht, kostbare Kleinode kennen zu lernen. Die auf dieser CD versammelten spätromantisch-impressionistisch anmutenden Piècen überzeugen und begeistern: durch den feinen, klugen und detailreich durchgestalteten Aufbau und durch den jeweiligen atmosphärischen Gehalt. Hier breitet sich ein Kaleidoskop an Stimmungen aus, deren Reichtum nicht zu überbieten ist. Hinzu kommt noch die ideale Interpretation Schlüsslmayrs...."

 

 

 

 

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